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Goethe- und Schiller-Archiv

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Das Goethe- und Schiller-Archiv ist das älteste Literaturarchiv in Deutschland. Es verwahrt mehr als 130 Nachlässe von Schriftstellern, Gelehrten, Philosophen, Komponisten und bildenden Künstlern, 14 Archive von Verlagen, Vereinen und literarischen Gesellschaften sowie eine Autographensammlung, in der ca. 3.000 Autoren vertreten sind. Aufgrund seines Bestandsprofils hat das Archiv den Charakter eines zentralen Archivs der deutschsprachigen Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts. Der Nachlass Goethes wurde 2001 von der UNESCO in das kulturelle Gedächtnis der Menschheit-Fundus »Memory of the World« aufgenommen.

Das am 28. Juni 1896 festlich eröffnete Gebäude ließ Großherzogin Sophie von Sachsen-Weimar und Eisenach eigens für die Aufnahme der wertvollen Handschriften von Goethe und Schiller errichten. Sein Herzstück bilden die drei Säle in der ersten Etage. Im mittleren Saal sind wechselnde Ausstellungen von Handschriftenoriginalen aus dem Archiv zu sehen.