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Schloss und Park Belvedere

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Im Süden von Weimar erhebt sich auf einer Anhöhe das Schloss Belvedere, umgeben von einem 43 Hektar großen Park. Herzog Ernst August von Sachsen-Weimar und Eisenach ließ hier zwischen 1724 und 1748 eine barocke Sommerresidenz einschließlich einer Orangerie sowie eines Lust- und Irrgartens errichten.

Die Schlossanlage, die ursprünglich als Jagdschloss diente, ist von seitlichen Kavaliershäusern und Stallungen umgeben, die ihr die zeittypische Form absolutistischer Anwesen verleihen. Der seit 1775 regierende Herzog Carl August betrieb in Belvedere gemeinsam mit Goethe pflanzenkundliche Studien. Bis 1820 entstand ein Botanischer Garten mit circa 7900 in- und ausländischen Pflanzenarten. Nach 1811 ließ der Erbherzog Carl Friedrich westlich des Schlosses den sogenannten Russischen Garten für seine Frau, die russische Großfürstin Maria Pawlowna, anlegen. Zwischen 1815 und 1830 wurde die zwischenzeitlich völlig verwilderte Anlage in einen Landschaftspark nachklassisch-romantischer Prägung mit geschlängelten Wegen und einer Vielzahl von Schmuckplätzen und Parkarchitekturen umgestaltet.

Seit 1923 ist das Schloss Belvedere ein Museum für das Kunsthandwerk des 18. Jahrhunderts. Die Ausstellungsstücke stehen dabei in einem harmonischen Bezug zur Innenausstattung des Schlosses.